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Motorradsex – Ich mag es dreckig (Felgen)

Heute war mein freier Tag. Leider war er nicht vollkommen frei, es mussten Unterlagen zum Finanzamt, ein wenig Papierkram wartete und eigentlich wollte ich dann schön Mopped fahren. Das sollte irgendwie nichts werden und ich fand mich neben Claire, meiner munteren und quietschfidelen Honda NX 650 Dominator wieder. Mich treibt der Gedanken um einen automatischen Kettenöler zu verbauen und so suchte ich nach möglichen Stellen für den kleinen Öltank. Mehr dazu später.

Ich löste hier und da ein paar Schrauben, ölte sie schön ein und zog sie wieder fest. “Der freie Tag des Deutschen ist ja Anlaß genug sein Auto zu waschen”, mit diesem Vorsatz bewaffnete ich mich kurzerhand mit Reinigungszeug. Claire wurde nach und nach durchgecheckt, Bremsbeläge wurden kontrolliert, Kette gereinigt, gelüftet und gefettet. Der Innenraum wurde ausgesaugt und die Fensterscheiben wurden von innen gereinigt. Bildlich waren die Sätze davor gemeint, es wurden irgendwelche Blätter und Schmonzschlonzekelblätter aus den Schutzblechen entfernt und das Helmvisier wurde mal gut gereinigt. Irgendwie blieben meine Augen jedoch an den Felgen hängen. IGITT! Vor allem die hintere Felge sah durchaus grausig aus. Durch abgeflogenes Kettenfett war sie mit Dreckflecken beschmiert, Asphalt, Öl und Bitumen waren weitere Zutaten. Kurzum, es musste hier was geschehen.

Hier das Rezept wie man die Felgen ohne Aufwand wieder guthinbekommt. Man sprüht WD40 dick und statt auf einen Lappen und reibt einmal die Felge damit ein. Dann geht man zurück in die Wohnung und macht sich einen guten Espresso. Dazu verwende man nur die Alukannen für die Herdplatte, sonst geht es nicht. Nachdem man den Espresso genossen hat, vielleicht noch einen Riegel Schokolade verkostet hat, kann man nach unten gehen und mit einem sauberen Lappen einfach drüberwischen. Fertig. Sieht dann im Vorher und Nachher Vergleich so aus:

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  1. 26. Juli 2010, 22:49 | #1

    Holla, die sahen aber böse aus! WD40 ist ein Wundermittel, das kann man für so gut wie alles benutzen, bis auf Bremsen reinigen und Lack polieren. :) Benutzt du weißes/transparentes Kettenfett?

  2. 27. Juli 2010, 16:09 | #2

    @Alexander
    Jepp. S100 von Louis, weisses Kettenfett. Allerdings bin ich eine Lusche und denke die ganze Zeit schon über einen Scottoiler nach. Das ist sauberer, schaut besser aus, macht keine Arbeit und ich empfinde es als sinnvoll. Die automatisch geölten Ketten sehen einfach besser aus.

    Warum sollte ich mir also dauerhaft das Fetten antun? Auch die Rumsauerei sollte sich in Grenzen halten. Ich bin mir noch nicht sicher welches Modell ich mir antun werde, ich gehe noch in mich (und blogge es danach).

  3. 12. August 2010, 13:10 | #3

    @Uli

    Diese Kettenöler, ich weiß nicht… Das ist wieder ein Stück Technik mehr, was seinen Dienst quittieren kann. Da schmier’ ich lieber ab und an mal an der Kette rum.

  4. 18. August 2010, 21:43 | #4

    @Alexander

    Mir geht diese Sauerei auf den Zeiger – mehr noch, wer nicht eine Garage zum Schrauben hat oder in der Stadt wohnt, der beschränkt Schrauber- oder Pflegeaktionen auf dem Bürgersteig auf das Minimum.

    Komme aber gerne zum Ketteschmieren bei dir vorbei :)

  5. 19. August 2010, 11:29 | #5

    @Rabenfeder

    Kannst gerne zum Kettenschmieren vorbeikommen! Ob sich das allerdings so lohnt… :)

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