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Archiv für die Kategorie ‘reisen’

Eine schnelle Tour ins 5 Seen Land

1. August 2010 Rabenfeder Keine Kommentare

Irgendwie sollte das mit dem Aufstehen heute nicht so recht klappen. Das Wetter war hervorragend, dennoch – irgendwie – es war zu kuschlig im Bett. Als wir dann gegen späten Nachmittag den Tag doch noch nutzen wollten waren die zeitlichen Möglichkeiten begrenzt. Eine schnelle Tour mit dem Motorrad, gerne an einen See, das ganze in weniger als 3 Stunden und mit Baden sollte es werden.

Mit fiel ein Geheimtipp bezüglich eines Badeortes ein uns so schauten wir zuerst ein wenig ratlos auf Google Maps nach, fanden den Ort und planten eine schnelle Route. Die A96 sollte uns den grossen Teil der Anfahrt zügig bewältigen lassen. Dann sollten ein paar Kurven folgen, ein bisschen Baden und dann wollten wir kurz schauen.

Wir fanden die Stelle zum Baden relativ schnell. Der Weg herunter zum See glich nach den Regenschauern der letzten Tage einer Schlammpiste und zum ersten Mal wusste ich wirklich warum ich eine Enduro fahre. Durch tiefen Schlamm schlingerte Claire sich den Weg hinunter zum See. Tiefe Errosionsrinnen kreuzten unseren Weg, manchmal konnten wir ein Stück in ihnen fahren. Der See lag wundervoll friedlich vor uns und schnell lagen wir auf einer Decke und begannen den See zu geniessen. Wenn, ja wenn nicht eine besondere Menschenansammlung neben uns gelegen hätte. In grausigster Stimme gesprochen hallten schrille, hysterische Worte über den See.

Nach einiger Zeit gingen die wesentlichen Personen mit dem furchtbarsten Stimmorganen und die Ruhe des Sees konnte nun auch uns anstecken. Stille, wundervoll.

Nach einigen Momenten der Ruhe, des Aneinanderkuschelns und der Entspannung rief die Zeit, die wir noch hatten, ein wenig zur Eile und wir mussten aufbrechen. Der Weg sollte über Söcking zum Starnberger See führen, von dort über die Autobahn wieder nach Hause. Der Weg war traumhaft! Kurven, Kurven, tolle Ausblicke, Waldstücke und saftige Felder versetzten uns in Urlaubsstimmung. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit der Honda dort langzufahren. Kurve in Sicht, anbremsen, Schräglage, Geschwindigkeit halten, mit leicht gespannter Kette durch die Kurve gleiten und am Kurvenscheitelpunkt kräftig an der Rolle drehen. Gigantisch! Der Einzylinder trat uns jedesmal heftigst ins Kreuz, mir fehlen die Worte das zu beschreiben. Vielleicht: Geilomat.

Wenn mir jemand verschiedene Erlebnisse auf verschiedenen Karten aufgeschrieben hätte und ich mir eine hätte aussuchen müssen, die die Frage was ist Motorradfahren für dich, ich bin mir sicher, dass diese in der engsten Wahl gewesen wäre. Wie schön! Ein toller Tag – eine tolle Tour,  manche wissen dass ich durchaus gläubig bin, danke an den Chef. Es war ein wirklich tolles Geschenk!

Kurzform: In Summe sind es um die 85 Kilometer gewesen – gerade richtig für eine Tour mit Zeitbegrenzung nach hinten. Hier gibt es noch die obligatorische Route als GPX Datei für das GPS.

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Review/Vorstellung Louis Liftstick

21. Juli 2010 Rabenfeder 5 Kommentare

Der Louis Liftstick ist ein kleines, handliches Tool der Motorrad Zubehörkette Louis (Volksmund: Tante Louise). Er wird unter der Schwinge positioniert und hebt durch Auseinanderschrauben seiner Gewindestangen ein Motorrad so an, dass es über den Seitenständer und das Vorderrad gekippt wird. Klingt einfach -- ist es auch.

Diese Methode wird gerne verwandt wenn beispielsweise die Kette gereinigt werden muss. Eine Person hält das Motorrad über Vorderrad und Ständer gekippt, die andere Person kann an der Kette arbeiten. Die Alternative und einfache Lösung ist die Ausstattung mit einem Hauptständer.

Für meine Honda Dominator ist so ein Hauptständer zu einem sinnvollen Preis nicht mehr zu bekommen und so suchte ich nach einem Heber für mein Motorrad, um eben solche Arbeiten wie das Reinigen der Kette auch alleine erledigen zu können. Der Heber sollte möglichst klein sein. Erstens mag ich nicht nur Zeug umeinanderstehen haben, zum anderen wollte ich ggf. auch etwas für eine längere Tour haben was man ganz einfach mitnehmen und dann im Basislager liegen lassen kann. Ich bin auf den Louis Liftstick gestoßen, ein Werkzeug welches dem Augenschein nach alles erfüllen kann. Günstig ist er auch noch. Auf dem folgenden, kurzen Video wird die Anwendung beschrieben und gezeigt.

Fakt ist: Es funktioniert sehr gut -- besser als ich erwartet hätte. Die Honda NX 650 Dominator lässt sich einfach damit anheben. Problem -- ich habe keinen Grund mehr mich vor dem Kettenrumschmieren zu drücken.

Einen kleinen Wehrmutstropfen hat das Werkzeug jedoch, dieser ist leicht zu beheben. Die Gewindegänge sind nicht geölt, da sollte man vor der ersten Anwendung Abhilfe schaffen. Das Zweite ist der äusserst billige Riemen, der zum Arretieren der Vorderradbremse benötigt wird. Ein kleiner, kurzer Spanngurt schafft mehr Vertrauen und hält sicherlich auch länger. Meiner Erfahrung nach steht die Domi am Besten wenn das Lenkradschloss ebenfalls eingerastet ist.

Bezug: Louis
Preis: ca. 30€

(Sorry, für den Ton -- ich übe noch :) )

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Posten einer Route mit Google Maps

Egal ob in Foren oder auf Webseiten der Anwendungszweck bleibt der Gleiche. Man hat eine tolle Route gefahren, möchte sie eventuell für sich festhalten oder mit anderen teilen. Dabei ist es vollkommen egal ob man das für sich oder in einem Forum mit anderen teilen möchte, der eigentliche Weg bleibt gleich. Daher folgt hier nun eine kleine Step by Step Anleitung wie man dazu kommt. Die Bilder sind als Miniatur angezeigt, können jedoch durch Klicken vergrössert werden.

1.) Öffnen der Webseite http://maps.google.de

Nach dem Eingeben der Adresse öffnet sich die Webseite der Google Maps, die vermutlich jeder schon einmal geöffnet hat.

2.) Auswählen der Routen Funktion

Durch den Menüpunkt Route berechnen kommt man zu der Funktion der Routenplanung. Hier kann der Start- und der Zielort eingeben werden. Durch Hinzufügen von weiteren Zielen können Zwischenziele definiert werden. Die Zwischenziele werden einfach unter das Ziel angehängt. Da dies jedoch wenig sinnvoll ist, kann man einfach vorne auf den Buchstaben klicken und per Drag und Drop das Zwischenziel an den gewünschten Punkt verschieben. Ein anschliessendes Klicken auf Route berechnen erzeugt eine Route.

Diese muss nicht zwangsläufig mit euer Route übereinstimmen. Die hier angegebene Strecke entspricht dem besten Weg nach Googles Meinung. Es ist daher hilfreich die Route direkt mit der Maus zu verändern. Dazu kann man einfach mit der Maus über eine gezeichnete Route fahren, diese anklicken und anschliessend verschieben. Google möchte in der Standardeinstellung gerne Autobahn fahren und berechnet die tollsten Routen. Man kann in dem Menü Optionen anzeigen einfach den Haken bei Autobahnen vermeiden setzen. Wenn ihr soweit zufrieden mit euer Planung seid, könnt ihr zum nächsten Schritt gehen.

3.) Ermitteln des richtigen Links

Wenn ihr die Route komplett gezeichnet habt und mit dem Resultat zufrieden seid, könnt ihr die Route in Form eines Links speichern. Dazu wählt ihr aus dem rechten Rand des Kartenfensters den Punk Link aus. Ein kleines Fenster mit zwei Eingabezeilen wird angezeigt. Nur das obere von euch ist relevant, es enthält eure komplette Route in Form eines HTML Links, den ihr beispielsweise in einem Forum einbinden könnt. Natürlich könnt ihr diesen Link speichern (Copy und Paste) und habt auf diese Art und Weise eure Route archiviert.

4.) Sonderinstruktionen für das Honda Dominator Forum

Einfach :) aber ein paar Dinge müssen in unserem Forum beachtet werden. Die URL wird in folgender Notation im Forum verlinkt:

[URL=<Google Link>]<Eine kurze Beschreibung zum Anklicken>[/URL]

Dann kann auch das Honda Dominator Forum damit richtig umgehen und der Link wird schön angezeigt. Die Zeichen <Text> dienen lediglich der Demonstration und sind nicht mit zu übernehmen. Ein echter Link sähe also wie folgt aus:

[URL=http://maps.google.....]Meine Herbsttour[/URL]
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Review der Packliste, heute der Schlafsack

28. Juni 2010 Rabenfeder 2 Kommentare

So ein Ausflug bringt immer neue Erkenntnisse über Ausrüstungsgegenstände und gibt Aufschluss welche Dinge man verbessern oder ändern sollte. Ich werde einzelne Teile mal näher unter die Lupe nehmen und schreiben wie sie sich bewährt haben und was ich beim nächsten Mal bestimmt nicht mitnehmen werde.

Der Schlafsack

Der Schlafsack ist ein Kunstfaserschlafsack der Firma Lestra. Die genaue Modellbezeichnung ist Mount Everest 230 (Überlänge) zum Preis von run 70 Euro. Das Gewicht beträgt 2100g, das Packmaß wird mit 23x27cm im komprimierten Zustand angegeben. Der Wärmebereich des Schlafsacks ist: Komfortbereich 4°, Low -2°, Extrem -18°.

Damit ist er weder in irgendeiner Form ein Leichtgewicht, noch ist er besonders klein zu packen. Kurzum – er kann für den Reisenden von seinen äusseren Qualitäten kaum etwas bieten. Seine inneren Werte hingegen sind sehr ordentlich. Im Kopfteil hat er mit Klett eine Baumwolleinlage, die sich herausnehmen und waschen lässt. Er hat einen Wärmekragen und fühlt sich vom Innenstoff kuschlig an. Ich habe keine Sekunde die Mitnahme dieses Schlafsacks bereut, ich konnte die beiden Nächste in Stadtoldendorf wundervoll in ihm schlafen. Das Thermometer fiel in der Nacht herunter auf 5° Grad – damit lag die Temperatur voll im Komfortbereich des Schlafsacks. Bis auf wenige Ausnahmen haben die anderen Teilnehmer des Treffens mit den Sommerschlafsäcken gefroren – der Komfortbereich lag bei den anderen bei rund 10° Grad.

Fazit: Grosses Packmaß, schwer – aber hochwertig von den Werten. Diesen Schlafsack kann ich bedenkenlos weiterempfehlen. Den “Drang” unbedingt vor dem Treffen noch einen neuen kaufen zu müssen, konnte ich unterdrücken. Das war gut so. Dieser Schlafsack erhält in meiner Wertung fünf Sterne, am Ende der Reviews mache ich dann mal eine Auflistung.


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Tweets für das Honda Treffen

Ich habe in diesem Post mal alle relevanten Tweets von mir rund um das Honda Treffen zusammengefasst. Das Ganze gibt es einmal bloguntypisch chronologisch falsch herum sortiert :)

Ganz oben beginnt es mit der Abfahrt aus München.

23.06.2010 – Der Vorabend, Mittwoch

  • Puuuh, Packversuche auf der Domi. Teil 17. Was geht: Ortlieb RackPack M mit Zelt, Schlafsack und Tankrucksack mit Klamotten. #nxmeet #
  • Wo packe ich nur die Regenkombi hin? #nxmeet #
  • Ganz klar, bislang 1x Ortlieb RackPack M, 1x Tankrucksack – kein Platz mehr für die Kombi. #nxmeet #
  • Ok. Nochmal umgepackt. Ortlieb RackPack M mit Regenkombi, TRS und Zelt obendrauf. Packliste gibt es dann im Blog. #nxmeet #
  • Reminder: Blog Konfig, Radler rauslegen, Stückliste machen, Deo und Duschgel besorgen #nxmeet #
  • Weia! Soll ich nun doch einen Kocher mitnehmen und eine Wasser 0.5l rauswerfen. Für einen heissen Tee wäre es schon gut. #nxmeet #
  • Dieser F*cken Schlafsack ist einfach viel zu groß vom Packmaß. Das wäre bei aktueller Lage der Kocher und nen Topf plus ne Konserve #nxmeet #
  • Welt, hilf mir! 4 Tage Campingplatz, 800km Anfahrt, 2 Tage Treffen, Kocher? Wenigstens für ne Dose Ravioli oder nen Kaffee? #nxmeet #
  • Kein Kocher! Ich bin fast 40, ich kann mir ein Frühstück kaufen! SO! Damit ist das geklärt und das Gepäck steht fest! YAY #nxmeet #

24.06.2010 – Der erste Fahrtag in Richtung Treffen, Donnerstag

  • Arbeitstag vorbei, es geht zur S-Bahn. Gerade noch eine Domi gesehen. Fühle mich ein wenig müde, noch einen Powernap. #nxmeet #
  • Abfahrt #nxmeet #
  • Regensburg, gerade getankt, nun noch was trinken, dann weiter. #nxmeet #
  • Richtig müde bin ich, Mitterteich ist aktuell und ich habe mir eine Unterkunft genommen. Jetzt baden, morgen weiter. #nxmeet #

25.06.2010 – Ankunftstag, Freitag

  • Guten Morgen zusammen, jetzt frühstücken und dann wieder auf Bock. Noch 400km bis zum Ziel. Fühle mich erkältet. #nxmeet #
  • Der Helm sah gefiedert aus. Gerade mal die ganzen toten Insekten entfernt. #nxmeet #
  • Die Domi sieht aus wie ein fahrender Insektenfriedhof. Das Frühstück ist einfach aber lecker. Der Kaffee kann Tote wecken. #nxmeet #
  • Ich bin jetzt wach. #nxmeet #
  • http://twitpic.com/1zr66d – Luftkontrolle, Aussaugen und weiter geht es. #nxmeet #
  • @sophisagt Danke, macht einen Riesenspass ;) #nxmeet in reply to sophisagt #
  • Kurzer Zwischenstopp auf einem Parkplatz, was trinken bisschen bewegen, noch 80km bis Erfurt, dann Landstrasse. #nxmeet #
  • Mc Donalds bei Erfurt, volltanken der Mopete, Kaffee und dann kleines Nickerchen im Gras bei super Aussicht. #nxmeet #
  • http://twitpic.com/1zxttj – Ankunft auf dem Domitreffen in Stadtoldendorf um 19.00 Uhr. #nxmeet #
  • http://twitpic.com/1zxu5m – Gegen 21.00 Uhr ist es bereits deutlich voller. #nxmeet #
  • Für mich ist es nun Zeit ins Bett zu gehen. Hier ist es saukalt, gott sei dank habe ich den grossen Schlafsack mit. Nacht! #nxmeet #

26.06.2010 – Der Tag des Treffens, Samstag

27.06.2010 – Die Abreise, Sonntag

  • http://twitpic.com/20cnc9 – Guten Morgen, Follower! Auf geht es nach Hause, Treffen zuende. Ich pack dann schon mal. #nxmeet #
  • http://twitpic.com/20ct2o – Ein paar Minuten später. Jetzt Frühstück! #nxmeet #
  • http://twitpic.com/20ecbg – Kleiner Zwischenstopp hinter Kassel. Einmal volltanken. Nächster Halt: Würzburg. #nxmeet #
  • Einer der letzten Stops, kurz vor Ulm. Helm saubermachen, noch was trinke, und strecken. #nxmeet
  • Die Strassen sind ziemlich leer, noch 120km bis zum nächsten und letzten Mal tanken. #nxmeet
  • @pistonpin Bitte, ich war #wm frei dieses Wochenende. Bis auf das eine Mopped. Der Single Topf davon sah einer Vuvuzela ähnlich. #nxmeet
  • @sophisagt Gleich bin ich zu Hause, mein Po ist noch irgendwo bei Würzburg, da spürte ich ihn das letzte Mal. #nxmeet
  • http://twitpic.com/20hhpi – Das letzte Mal tanken, was trinken, Domi streicheln, kleiner Snack. Noch 80km bis nach Hause. #nxmeet
  • Zirka 1500km in 4 Tagen auf einer vollgepackten Enduro, ich bin endlich sicher zu Hause. #nxmeet
  • http://twitpic.com/20iare – and all I got is this LOUSY T-Shirt. #nxmeet
  • Mehr Fotos kommen per flickr, #nxmeet gibt es später noch im Blog, over and out.
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Packliste Claire

Es geht auf das Honda Dominator Treffen nach Stadtoldendorf in Niedersachsen. Das sind bei der aktuellen Strecke, die geplant ist, rund 800 Kilometer für einen Weg. Mit der Kurvererei in der Rhön kommt da einiges zusammen. Ich möchte die Strecke in 2 Tagen hinfahren, zurück ist das Ziel 1 Tag, eventuell mit mehr Autobahn Anteilen. Damit verkürzt sich auch die Strecke um rund 300 Kilometer.

Kurzum, ich plane noch was alles genau mitgenommen wird, erste Packversuche auf der Honda Domintator hatten durchaus auch ernüchternde Momente. Verteilt wird das aktuell alles auf einen Louis Sack, eine Kopie der Ortlieb M Tasche, einen Tankrucksack und ein Zelt. Verpackt wird das ganze mit 3 Spanngurten hinten und entsprechenden Gurten für den Tankrucksack.

Mal auflisten was aktuell alles verstaut wurde:

Tankrucksack

Hauptfach:

  • Waschzeugbeutel
  • Eßbesteck
  • Fleece
  • 0,5l Wasserflasche PET
  • 0,5l Wasserflasche PET
  • Shampoo
  • Digitialkamera
  • Tasse (Edelstahl)
  • Siggflasche 1l
  • Schachtpappe (in Tüte)

Innentasche:

  • 2 Tüten (für dreckige Wäsche)

Seitentasche links:

  • Verbandszeugs
  • Warnweste

Seitentaschen hinten:

  • Sonnenbrille
  • Ersatzbrille

Seitentasche rechts:

  • Medikamente
  • Taschentücher
  • Taschenlampe

Louis PackDingens

  • Isomatte
  • Schlafsack
  • 2 Paar Socken
  • 1 Badehose
  • 1 Paar Badeschlappen
  • 2 Unterhosen
  • 2 T-Shirt
  • Jeans
  • Regenkombi
  • Handtuch
das Zelt kommt oben auf die Rolltasche.
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Minoura Space Grip – Platz am Lenker

18. Juni 2010 Rabenfeder 2 Kommentare

Der heutige Tipp zum Freitag ist sicherlich nicht sensationell neu, dennoch sollte er allen Moppedfahrern helfen, die über ewige Platzprobleme am Lenker schimpfen. Das Problem als solches ist bekannt, der Lenker eines Motorrads bietet einfach viel zu wenig Platz für das Anbauen von GPS, Kartenhaltern, Handyhaltern, Kocherhaltern, Fernseher und sonstige Dinge, die wir im Alltag nicht missen möchten. Firma Touratech bietet beispielsweise hochpreisiges Zubehör wie GPS Halter für mein Garmin eTrex HCx an, nicht jedoch die passende Halterung, die die Halterung am Lenker fixiert. Dank einer sehr dünnen Lenkerquerstrebe entsteht auch ein echtes Problem, den hochpreisigen Halter sinnvoll zu befestigen. Ein passendes RAM Mount Kit kann das Problem zwar lösen, erzeugt jedoch weitere Kosten und das Haltekonstrukt kostet soviel wie das GPS Gerät selber.

Im Keller sollte sich noch ein Halter finden, Space Grip von der Firma Minoura. Mittels einer Schelle aus Stahlband kann an jeder Stelle, die auch nur halbwegs rund ist, dieses T-Stück befestigt werden. Der Kopf des T-Stücks lässt sich verschieben, in meinem Beispiel kann man das gut erkennen. Auf dem Space Grip habe ich dann meinen Fahrradhalter vom eTrex befestigt. Auf den Webseiten von Garmin wird ausdrücklich von der Verwendung des Fahrradhalters auf einem Motorrad abgeraten – eine Begründung fehlt jedoch. Vielleicht kommt die Begründung noch aus den Zeiten als die Batteriedeckel bzw. die Klemmen aus Kunststoff waren? Durch die Verwendung des Space Grips mit Gummiunterlagen wurden interessanterweise auch Vibrationen des Motors gedämpft. Das GPS ist gut abzulesen, bei Tag und Nacht und wird nun ausgiebig getestet. Sicherlich hätte ich auch gerne die teure Touratech Variante aber irgendwann muss einfach Ende sein. So geht es erstmal auch – auf dem Weg zum Honda Dominator Treffen nächste Woche in Stadtoldendorf werde ich zumindest die Vorzüge des GPS testen können.

Nebenbei dient die Handschlaufe des GPS als Sicherung falls der Fahrradhalter doch mal den Geist aufgeben sollte.

Anmerkungen: Den Artikel kann man in jedem Outdoor Shop erwerben. Beispielsweise bei Lauche und Maas oder Globetrotter.

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Ein neuer Führerschein und ein neues Mopped

20. Mai 2010 Rabenfeder 1 Kommentar

So – der Führerschein ist geschafft. Yay! In Protokollform liest sich das in etwa so:

  • 11.30 Uhr – Ankommen an der Fahrstunde
  • 11.35 Uhr – Technische Frage des Prüfers am Motorrad beantworten (Bremsflüssigkeit)
  • — – (warten während der erste Prüfling fährt)
  • 12.30 Uhr – Beginn der Fahrprüfung

Auf zum Übungssträsschen in knapp 2 Kilometer Entfernung mit anschliessenden Grundfahrübungen. Stop-and-Go, Gefahrenbremsung, Slalom mit Schrittgeschwindigkeit, Ausweichen mit Bremsen, Schneller Slalom, fertig. Die nachfolgende Prüfungsfahrt sollte mich über grosse Strassen aus München heraus auf die Autobahn führen. Dank der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h zu Beginn war das Einfädeln überhaupt kein Problem, Autos waren keine in der Nähe und so konnte ich mich ganz auf meine Fahrt konzentrieren. Nach drei Ausfahrten ging es von der Autobahn herunter, ein kleines Stück Landstrasse schloss sich an.
Dann hiess es – nächste Ampel links – die Strasse wurde schmaler und schmaler, eng und enger. Die Strasse war gepflastert mit Rechts-vor-Links Einmündungen, zeitweilig fragte ich mich ob diese Strasse noch 30 oder schon zur Spielstrasse geworden war. Nach gefühlten 30 Minuten (real 20 Minuten) Rumkurven innerhalb der Ministrassen ging es auf grösseren Strassen zurück nach München. Nach insgesamt 50 Minuten Fahrens war der praktische Teil der Fahrprüfung beendet.
Ich hatte bereits beim Anhalten ein durchaus positives Gefühl, wesentliche Fehler habe ich nicht bemerkt und so hat es der Prüfer auch gesehen. Voila, A unbeschränkt wurde ausgehändigt und nun bin ich stolzer Besitzer eines weiteren Führerscheins.

Unmittelbar nach dem Bestehen des Führerscheins begann die Suche nach dem richtigen Zweirad. Was sollte es denn werden? Eine Enduro wäre eine nette Sache – vielleicht eine Honda FMX? Ich möchte insgesamt nicht mehr als 3000€ zum Einsteigen ausgeben, gerne jedoch auch diesen Betrag wenn die Qualität des Gegenstücks stimmt. Mittlerweile bin ich durch einige Modelle durch und der Horizont öffnet sich langsam. Die Honda FMX ist zwar relativ jung, wurde jedoch wohl von den bisherigen Besitzern, deren Motorräder ich sehen durfte, nicht sonderlich geliebt. Es waren abgeliebte oder lieblos behandelte Schätzchen, deren bester Lack vermutlich schon kurz nach dem Werk abgefallen war.

Ich werde mich nun ein wenig weiter in die Mitte konzentrieren. Vielleicht sollte ich mich mit meinen 1.92m doch mal auf eine Honda CB 500 setzen. In der Fahrschule hatte ich ein gutes Gefühl auf einer CBF 600 in der ABS Variante. Auf den längeren Touren (drei Stunden Fahrt bei Dunkelheit, vier Stunde zusammenhängender Fahrt über Autobahn und Landstrasse) fühlte ich mich prima. Auch wenn es vielleicht komisch von aussen aussieht, ich fühlte mich auf der 600er durchaus wohl.

Aus verschiedenen Foren kann man von 1.95m Fahrern auf einer CB 500 lesen, die auch problemlos längere Strecken fahren. Vielleicht kommt es erstmal auf den “Beginn” an und auf die ersten Erfahrungen bevor man wirklich weiss was man genauer sucht.

Mein Einsatzprofil ist definitiv der Stadtverkehr, bzw. stadtnahe Verkehr. Das schreit nach gutem Handling und leichter Maschine. Ein Blick in Mobile.de verrät einem alles – so richtig wird das wohl nichts werden. Sämtliche reine Stadtmaschinen sind vollkommen vergurkt und werden hochpreisig versucht zu verkaufen. Grössere Maschinen mit unbedeutend weniger Laufleistung werden dagegen verschleudert. In meinem Kopf beginnt ein Denkprozess.

Vielleicht sollte ich auf einer CBF 500 mal ausgiebig probesitzen, eine Runde probefahren und anschliessend so ein Ding erwerben. In die Arbeit fahre ich dann nur noch mit dem Fahrrad, parke das Mopped in der Tiefgarage und fahre nur zum Genuss damit durch die Gegend. Das könnte auch ein Vorgehen sein.

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Tilmann Bünz – Wer die Kälte liebt

20. Januar 2010 Rabenfeder Keine Kommentare

-Skandinavien für Anfänger-

Bewertung: ****
Kategorie: Belletristik/Reisen
Vertrieb: libri.de

Der Autor des Buches ist für 5 Jahre einer der ARD Korrespondenten für Skandinavien gewesen und schreibt seine ganzen Erlebnisse und Eindrücke in heiterer Form nieder. Sicherlich werden die typischen Klischees ausgenutzt, dennoch badet der Autor nicht darin sondern handelt sie ab ohne sie unnötig auszuwalzen. Das Buch bringt einem Skandinavien aus einer anderen Sichtweise näher, mal ist es ein Schmunzeln, mal ist es in eher nachdenklichen Tönen gehalten – aber auch ein herzhaftes Lachen kommt darin vor.

Es ist definitiv kein Buch für eine Reisevorbereitung, es ist eher dazu geeignet virtuell in das Land zu reisen, es nachzuerleben und den einen oder anderen Urlaub nachzubereiten. Ich habe einige Male in Skandinavien Urlaub gemacht und das Buch hat mir durchaus die eine oder andere neue Sichtweise gezeigt – und mir ein Schmunzeln auf das Gesicht gezaubert.

Das Buch selber ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, in jedem Kapitel wird ein skandinavischer Staat näher behandelt, Schweden, Norwegen, Island, Grönland. In der Masse wird jedoch das Land Schweden seziert.

Ich spreche für das Buch eine klare Empfehlung aus, ich habe es im epub Format auf einem PRS 505 gelesen.

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